Sportjugend Fulda

- Klettern fördert Koordination und Beweglichkeit

Mit acht höchst motivierten Kletterwilligen startete Kreisjugendwart Michael Werthmüller die Reise zur Landessportschule. Drei Stunden lang hatten die Teilnehmer dort die Gelegenheit, die Kletterwand nach Herzenslust zu testen. Das erste Hindernis wartete bereits bei der Auswahl der passenden Kletterschuhe. „Die müssen weh tun...“ meinte der Seminarleiter Björn Seehausen.

An der Kletterwand ging es dann zunächst ganz einfach los mit etwas Bouldern, d. h. freies Klettern bis auf ca. 2 m Höhe. Eine prima Übung zum gewöhnen an die Kletterwand: Fangen Spielen.

Auch die Theorie kam nicht zu kurz. Wer hoch hinaus will, sollte abgesichert sein. Daher ist Knotentechnik beim Klettern lebenswichtig. Nachdem jeder die wichtigsten Knoten beherrschte, ging es richtig los. Jeder durfte an der Kletterwand so weit und hoch klettern wie er wollte oder konnte. Besonders beeindruckt haben zwei Mitgereiste des Alpenvereins. Ihnen gelang es nicht nur die Decke der Sporthalle zu erreichen, nein sie bewegten sich spinnenartig an der Decke der Sporthalle entlang. Was auch nicht verwundert, da einer von ihnen, Matthias Körling, Hessenmeister des Jahres 2001 im Sportklettern ist

An gerader Wand gelang es auch den anderen, die Kletterwand zu bezwingen. Da wo sie Hindernisse wie einen Überhang in den Raum hinein aufweist, mussten viele den Weg zurück zu den Matten antreten. Jeder wurde durch mindestens zwei Helfer mit Seilen abgesichert, so dass jeder Teilnehmer wieder völlig unbeschadet nach Hause reisen konnte. Insgesamt drei Stunden haben sich die Fuldaer Sportler an der Kletterwand probieren dürfen. Anstrengend war es, doch alle waren sich am Ende einig: Das Klettern hat Spaß gemacht und begeistert.

Weitere Eindrücke gibt es in der dazu gehörigen Bildergalerie.

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